Erstellt 22.01.06, 16:53h
Bergisch Gladbach - Wenn die 350 Angestellten in der Margeretenhöhe und im Peter-Landwehr-Haus in dieser Woche Überstunden machen, dann tun sie es vor allem für die eigene Gesundheit. Die kommenden Tage stehen für sie ganz im Zeichen der „Woge“, wie sich die Aktion, abgeleitet von den Begriffen Wohlbefinden und Gesundheit, nennt. „Die körperliche und psychische Belastung der Mitarbeiter ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen“, sagt Susanne Ehses, die den „Gesundheitsdialog“ der Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft (CBT) koordiniert. „Die Arbeitsbedingungen sind belastender geworden.“
Dem möchte man nicht nur mit dem täglichen Obstkorb auf jeder Einsatzgruppe entgegen wirken, sondern auch mit Angeboten zur Entspannung und Bewegung. So wird gemeinsam gewandert und gewalkt, kann man sich über Kosmetik und Reiki informieren. Die Massagen sind bereits seit langem ausgebucht. Um die Angebote so kostengünstig wie möglich zu halten, wurden viele Referenten aus den eigenen Reihen rekrutiert. So widmet sich Antje Christensen, die Einzugsberaterin der Margaretenhöhe, der Meditation und zeigt ihre Kollegin Heidrun Merten in Paffrath per Entspannungstechnik den Weg zu den „Fünf Tibetern“ auf. Mit im Boot ist auch die AOK, die einen Raucherentwöhnungskurs anbietet. „Es ist besonders lobenswert, dass ein so großer Arbeitgeber sich so engagiert“, freut sich Rolf Schwarz, Geschäftsstellenleiter der hiesigen AOK-Regionaldirektion. „Wir wollen ein Zeichen setzen und sind offen für neue Ideen“, freut sich Hausleiterin Marita Dünnwald. Zum Abschluss der Woge-Woche steht dann der Magen im Mittelpunkt. Die Mitarbeiter der beiden CBT-Wohnhäuser sind aufgerufen, typische Gerichte aus ihrer Heimatregion zuzubereiten. Da wird es neben Spezialitäten aus der Eifel auch türkische und indische Gerichte geben. (kme)
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