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Stücke von Händel und Bach

Von MARIA WADENPOHL, 22.01.07, 10:32h

Burscheid - Junge Talente fanden sich zum Wettbewerb „Jugend musiziert“ im Burscheider „Haus der Musik“ ein. Zum ersten Mal nach mehr als 20 Jahren hielt der Wettbewerb wieder Einzug in die Lindenstadt.

BILD: RALF KRIEGER
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Die 14-jährige Johanna Bäß war aus der Nähe von Nümbrecht nach Burscheid gekommen. Es war nicht das erste Mal, das sie am Wettbewerb "Jugend musiziert" teilnahm.
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Die 14-jährige Johanna Bäß war aus der Nähe von Nümbrecht nach Burscheid gekommen. Es war nicht das erste Mal, das sie am Wettbewerb "Jugend musiziert" teilnahm.
Burscheid - Da ist Musik drin, stellten jene Burscheider fest, die am Wochenende im Haus der Kunst vorbeischauten. „Schuld“ waren die Teilnehmer des 44. Wettbewerbs „Jugend musiziert“ des Deutschen Musikrats. Rund 45 Musikerinnen und Musiker zwischen sechs und 18 Jahren aus dem rheinisch-bergischen und dem oberbergischen Kreis hatten sich angekündigt, um vor der Jury (Johannes Becker, Ismail Seyhan, Antonio Cauda, Barbara Sauer, Hanns Heinz Odenthal und Kathrin Geelvink) zu spielen.

„In Burscheid wird in diesem Jahr der Wettbewerb der Streicher ausgerichtet“, erklärte Musikschulvorsitzender Axel Plutte. Zum ersten Mal nach mehr als 20 Jahren hielt der Wettbewerb wieder Einzug in die Lindenstadt. Und während die einen den großen Augenblick noch vor sich hatten, ihre Violine stimmten und schwierige Passagen probten, war für die anderen schon wieder alles vorbei. „Jeder hat Anspruch auf eine Probezeit, bevor er vor der Jury spielt“, so Plutte. Entsprechend gründlich hatte die Raumbelegung organisiert werden müssen. 14 Personen - inklusive des sechsköpfigen Vereinsvorstands - trugen zum Gelingen der beiden Wettbewerbstage bei.

Dabei überwog die Zahl der jungen Geiger. 40 Violinistinnen und Violinisten zeigten am Samstag, was sie konnten, spielten der Jury mit klopfendem Herzen die eingeübten Stücke von Mozart, Vivaldi, Bach, Händel, Telemann und anderen Komponisten vor. Am Sonntag hatte denn die Stunde der 14 Cellisten geschlagen.

Dazu zählte auch die junge Burscheiderin Mareike Mezger. Sie bot Stücke von Felice Maria Pinicetti, Sebastian Lee und Ivan Vordikoff dar. „Ich habe beim Tag der Offenen Tür der Musikschule gesehen, wie eine Frau Cello spielte. Das hat mir gefallen“, begründete die Zwölfjährige ihre Wahl für das Instrument mit einem Tonumfang von rund vier Oktoven. „Der Klang gefällt mir einfach.“ Auch Johanna Bäß ist Cellistin. Wie sie auf das Instrument kam, ist jedoch eine ganz andere Geschichte. „Ihre Schwester spielt Geige, und ich wollte nicht, dass sie dasselbe macht und sich die beiden zu sehr vergleichen vergleichen“, erzählte Mutter Bettina Bäß. Außerdem seien Johannas Hände größer, lachte sie. Privat hören die Schwestern mitnichten klassische Konzerte. Bushido und die Red Hot Chili Peppers laufen im CD-Player.

Neben Johanna Bäß nahmen folgende Burscheider Musiker erfolgreich am Wettbewerb teil: Hannah Deinzer, Catharina Förster, Lennard Böhm, Lars Muschiol, Robert Janetzko und Frederike Schmitt.



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