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Erfolg für die Naturschützer

Von MATTHIAS NIEWELS, 26.11.07, 18:26h

Bergisch Gladbach - Die Mühe der Naturschützer hat sich nach langen Jahren gelohnt: Es gibt Nachwuchs bei den Gelbbauchunken in der Grube Weiß.

BILD: LANDSCHOOF
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Eine Gelbbauchunke
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Eine Gelbbauchunke
Die Mühe hat sich gelohnt: Es gibt Nachwuchs bei den Gelbbauchunken.

Bergisch Gladbach - Für Naturschützer gibt es in der Grube Weiß einen ganz besonderen Anblick: Junge Unken hüpfen dort durch die Landschaft. In den vergangen Jahren sah es mit dem Nachwuchs bei den Gelbbauchunken mau aus - trotz all der Mühen, die sich die Menschen machen. Denn in dem streng geschützten Naturschutzgebiet Grube Weiß dreht zum Beispiel ein Radlager seine Runden und schafft mit seine Spurrillen die Laichgebiete für das etwa fünf Zentimeter große Tier. Extra eingekaufte Ziegen halten Gräser und Sträucher niedrig.

Gelbbauchunken setzen bei ihrer Überlebensstrategie auf Gewässer, die austrocknen. Potenzielle Fressfeinde wie Fische oder Libellenlarven werden so vom eigenen Nachwuchs fern gehalten. Allerdings muss der Tümpel mindestens drei Monate Wasser führen. Gar nicht so einfach, diese Mischung aus Trocken und Nass zu finden. So waren in den vergangen Jahren die Sommer zu heiß. Der Laich vertrocknete.

Allerdings sind die Tiere nicht auf eine jährliche Nachkommenschaft angewiesen. Bis zu 15 Jahre alt können Gelbbauchunken werden. Und wenn es denn klappt, dann ist es auch gleich eine Massenproduktion. Jedes Weibchen legt rund 200 Eier.

Für die Naturschützer kommt es nun darauf an, dass die Tiere möglichst schnell neue Lebensräume erschließen. Im Kreis gibt es drei Laichgebiete: die Grube Weiß in Bergisch Gladbach, die Tongrube Oberaul in Overath-Untereschbach und neuerdings auch im Königsforst. Junge Unken machen sich gerne auf Wanderungen von mehreren Kilometern. Wenn es so tatsächlich zu einem Austausch zwischen den Laichgebieten kommt, dann wäre das Ziel der Naturschützer, die Vernetzung von Lebensräumen, erreicht.



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