Von Stefan Kunze, 15.07.08, 16:59h
Ein paar Meter weiter drehten Caterina Lobaschio (32) und Regina Spindler (23) Schrauben in ein Holzgestell. Die beiden werden in den kommenden Tagen den Workshop „Schwedenstuhl“ leiten. „Und da müssen wir ja auch mal vorher ausprobieren, wie man den Stuhl baut. Das muss dann ja auch klappen“, meinte Spindler.
Die Veranstalter rechnen mit bis zu 700 Teilnehmer, die in Zelten untergebracht werden. Für die Versorgung der Jugendlichen ist der Malteser-Hilfsdienst zuständig. „Die haben schon 2,7 Tonnen Lebensmittel angeliefert. Da wird dann von Tag zu Tag geschaut, wie viel Essen nachgekauft werden muss oder ob es reicht“, erklärte Peter Otten vom Organisationsteam.
Die technischen Einrichtungen laufen alle in der Steuerzentrale neben dem Dom zusammen. Hier sieht es aus wie vor einem großen Konzert. Unzählige Kabel laufen über den Boden; Receiver, Monitore und Laptops stehen dicht gedrängt auf den Tischen. Seit Montag haben die freiwilligen Helfer die technischen Gerätschaften aufgebaut, verkabelt und überprüft, damit während des Camps alles reibungslos abläuft. „Von hier aus werden die Bilder auf den Großbildleinwänden gesteuert“, erklärte Alexander Volberg. Zwei Satellitenschüsseln empfangen das Signal vom Weltjugendtag in Australien. „Die zweite ist zur Sicherheit, wenn eine ausfällt“, erklärte Organisator Otten. Zusätzlich werden Berichte der Fernsehsender über den Weltjugendtag am anderen Ende der Welt mitgeschnitten und in Altenberg auf den Leinwänden zeitversetzt gezeigt.
Heute findet um 22 Uhr der große Eröffnungsgottesdienst im Altenberger Dom statt. Hierzu sind Teilnehmer und Gäste eingeladen.
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