Günter Missenich als "Kölns Kaschemmensänger" hatte viele alte kölsche Lieder im Gepäck. (Bild:privat)
Günter Missenich als "Kölns Kaschemmensänger" hatte viele alte kölsche Lieder im Gepäck. (Bild:privat)
Bergisch Gladbach -
Orjels Palm und et Schmitze Billa hatten ein Heimspiel im Seniorenheim an der Dellbrücker Straße: Günter Missenich als „Kölns Kaschemmensänger“ hatte nicht nur seinen „Quetschebüggel“ sondern auch viele alte kölsche Lieder im Gepäck. Ob Willi Ostermann oder Willy Millowitsch: Fast jeder Bewohner konnte die Klassiker mitsingen. Zum 18. Mal schenkte die KG Alt Paffrath dem Seniorenheim eine eigene Sitzung, die beiden Seiten, Karnevalisten und Bewohnern, viel Freude bereitete. Es war der Nachmittag des Nachwuchses. Da KG-Präsident Martin Gerstlauer neben dem „großen“ Gladbacher Dreigestirn gleich zwei Kinderdreigestirne mitsamt ihrer Begleitgarden begrüßen konnte, betrug das Durchschnittsalter der Auftrittskräfte kaum zehn Jahre. Sowohl das Kinderdreigestirn aus Heidkamp, das mit seinem Lied und zwei schwungvollen Tänzen der Bensberger Garde Schwarz-Weiß einen donnernden Applaus erntete, als auch das gesamtstädtische Kinderdreigestirn aus Bensberg, das seine Rede in einen Rap verpackte, konnten punkten. Dass Inken Wirths, die als „Mariechen us Dellbröck“ eine Büttenrede hielt, erst 13 Jahre alt ist, passte bestens ins Programm, das von Alfred Koutny musikalisch umrahmt wurde. (khe)