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Entwürfe für Sportheim

Wie das Clubhaus des FC Monheim

Von Hans-Günter Borowski, 24.04.09, 18:45h, aktualisiert 24.04.09, 18:46h

Bei der "Zukunftswerkstatt" zum Thema Sport wurden erste Entwürfe für den Neubau eines städtischen Sportheims am Stadion Balker Aue vorgestellt. Eine dritte Halle wird von den Ballsportlern für unverzichtbar gehalten.

Clubhaus
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Das einfache, aber ansprechende Clubhaus im Monheimer Rheinstadion steht Modell für das Leichlinger Sportlerhaus. (Bild: Berg)
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Das einfache, aber ansprechende Clubhaus im Monheimer Rheinstadion steht Modell für das Leichlinger Sportlerhaus. (Bild: Berg)
Leichlingen - Bei der „Zukunftswerkstatt“ zum Thema Sport, zu der die SPD ins LTV-Zentrum eingeladen hatte, wurden erste Entwürfe für den Neubau eines städtischen Sportheims am Stadion Balker Aue vorgestellt. Sie sehen anders aus als jene, die der Rat prinzipiell bereits genehmigt hat. So ähnlich wie das neue Clubhaus des FC Monheim im Rheinstadion, das als Vorbild gilt.

Das Gebäude, erläuterten die SCL-Vorstände Udo Mau und Jürgen Marewski, ist allerdings in zwei Teile geschnitten und ein Stück nach Süden verlegt worden. Denn am bisher vorgesehenen Standort wäre es einem 1000-Liter-Tank für die Sprinkler-Anlage im Weg. Dank Fertigbauweise soll es statt 700 000 Euro nur 500 000 kosten.

Das sieben mal 36 Meter große Hauptgebäude mit Versammlungsraum, Teeküche, Umkleiden, Schiedsrichter- und Turnierbüro soll jetzt zwischen dem Aschenplatz und der Faustball-Wiese platziert werden. Ein zweiter Trakt mit Lager- und Abstellräumen ist separat davon Richtung Tartanplatz vorgesehen. Ein dritter Standort ist die überdachte Terrasse mit Grillplatz im Bereich der heutigen Blockhütte der Fußballer.

Der Entwurf ist mit dem Stadtsportverband abgestimmt und liegt seit zwei Wochen zur Prüfung im Bauamt. Er ist im politischen Raum aber noch nicht diskutiert worden. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Gonska kommentierte die frischen Pläne daher noch zurückhaltend als „sehr interessant“. Da die Finanzierung aus dem Investitionstopf der Kreissparkasse gesichert ist, rechnet er mit einem Baubeginn im Herbst.

Das auch Schulen dienende „Haus des Sports“ war das aktuellste Thema des Abends. Der Harz-Streit mit den Bundesliga-Handballern wurde öffentlich nicht diskutiert. Unüberhörbar aber war die Forderung der Ballsport treibenden Vereine nach einer dritten Turnhalle. Vor allem Uwe Rosendahl vom LTV, der die Förderprojekte und Talentsichtungsgruppen mit den Schulen koordiniert, klagte darüber, dass wegen der restlos ausgereizten Hallenzeiten ein Aufnahmestopp gelte.

„Wenn die Ganztagsschulen ihren Sportunterricht ausdehnen und bis 18 Uhr und länger in den Hallen sind, müssen wir Hand-, Basket- und Volleyball für Kinder bald einstellen!“ Es sei „ein Unding“, dass das Gymnasium keine eigene Sporthalle habe. Der Bedarf sei unzweifelhaft, stimmte Fachbereichsleiter Ingolf Bergerhoff zu. Aber ebenso wie Gonska konnte er nicht versprechen, dass die Stadt in absehbarer Zeit vier Millionen Euro für eine neue Halle übrig hat.



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