Von Malte Ewert, 24.04.09, 19:56h
AiM schließt an die Aktion „Migrantenbetriebe bilden aus“ an, die vor drei Jahren ins Leben gerufen worden war und bis heute für 90 Lehrstellen gesorgt hat. „Das ist für uns ein überaus wichtiges Aufgabenfeld und ein ganz besonderer Auftrag“, sagte Caritas-Geschäftsführer Hans-Peter Bolz bei der Vorstellung des Projekts im Kreishaus. Sein Verband trägt 20 Prozent der Kosten. Caritas-Mitarbeiter sollen zunächst weitere Migrantenbetriebe für Ausbildungsplätze gewinnen. Dann aber sollen sie den gesamten Prozess begleiten: Formalitäten regeln, Jugendliche an die Hand nehmen und in Schulen für berufsvorbereitende Aktionen werben.
Mit ins Boot geholt wurden Arbeitsagentur, Kreisverwaltung, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer sowie Kreishandwerkerschaft. Denn zwei Drittel der Ausbildungsplätze sollen diesmal in Handwerksbetrieben gesucht werden. Landrat Rolf Menzel sagte seine Unterstützung zu: „Wir wollen Türen öffnen und um Unterstützung werben. Denn ein Arbeitsplatz ist für die Integration der Migranten von entscheidender Bedeutung.“
Geleitet wird das Projekt von den Caritas-Mitarbeitern Funda Öztürk, Werner Schmitten und Myriam Mayolle. Schmitten: „Unsere Absicht ist: Wir lassen Ausbilder und Auszubildende während der gesamten Zeit nicht allein.“ Die Zuschüsse kommen aus dem Jobstarter-Programm verschiedener Bundesbehörden.
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