Von Karin M. Erdtmann, 24.04.09, 10:12h, aktualisiert 24.04.09, 10:33h
Ehrenamtliches Engagement will er stärker fördern, die Mobilität alter und junger Menschen erhöhen, nach neuen Wohnmodellen suchen und die offene Jugendarbeit unterstützen. Zudem möchte er Odenthal zur schuldenfreien Gemeinde machen, das Regionale-Projekt in Altenberg auf seine Machbarkeit hin überprüfen und den Tourismus fördern ohne Massentourismus ins Dhünntal zu holen. In die Schulen müsse mehr investiert werden, forderte Roeske, der überdies an die Gründung eines Bürgervereins zur Stärkung der Kultur denkt. Odenthal müsse lebens- und liebenswert bleiben und die Politikverdrossenheit dürfe nicht noch mehr Raum gewinnen, meinte er.
Paul Staeck (SPD) rief nach der Stimmabgabe die Parteien auf, Spenden für den Wahlkampf des Kandidaten zu sammeln – und versprach die ersten 500 Euro in die Kasse zu tun, wenn es nur endlich einen Wechsel im Rathaus gebe. „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“, begründete er seine Motivation.
Adriaan Nijkamp, der vor fünf Jahren als parteiloser Kandidat Bürgermeister Johannes Maubach in die Stichwahl gezwungen hatte, apellierte an die Odenthaler, den frisch gewählten Kandidaten zu unterstützen: „Die 41,7 Prozent, die damals bei meinem Namen ihr Kreuzchen gemacht haben, rufe ich auf, diesmal Wolfgang Roeske zu wählen.“
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