Von Hans-Günter Borowski, 17.07.09, 18:19h
Aufgebaut ist es erneut nach dem Prinzip „Versprochen - Gehalten“. In fünf Themenblöcken zieht die SPD zunächst eine (natürlich als erfolgreich abgehakte) Bilanz der ablaufenden Amtszeit des Rates, die von der rot-grünen Mehrheit diktiert wurde. Daran schließt sich der Wunschkatalog an. Ob er weiterhin in Partnerschaft mit Bündnis 90 / Die Grünen abgearbeitet werden soll, wollte Gonska gestern auf Nachfrage nicht sagen. Auf ein Fraktions-Bündnis will sich die SPD vor der Wahl nicht festlegen. Während der Bau der Schulmensa, die Erweiterung der Bücherei, die Sanierung der Sportstätten und der Ausbau des Radwegenetzes unumstrittene Vorhaben sind, ist das Ziel, die Schulden der Stadt bis 2020 ganz abzubauen, eine neue Selbstverpflichtung.
Die Anlage eines Obstbaumparks mit Lehrpfad, die Förderung von Baumpatenschaften, der Ausbau regenerativer Energien und durchgehende Uferwege vom Wipperkotten bis zur Balker Aue gehören zur Umweltpolitik. Sportlern werden Kunstrasen in Leichlingen und Witzhelden, Kanuanleger und Reitwege versprochen, Familien weitere Bolzplätze, eine „Junge VHS“, Patenschaften für Spielplätze und Betreuungsplätze für Kinder unter zwei Jahren. Eine breite Bürgerbeteiligung wie bei den bisherigen Zukunftswerkstätten und Regionale-Workshops wird zu allen Themen angekündigt. Im Verkehrsbereich stehen bessere Busverbindungen nach Witzhelden und in den Außenortschaften, der Erhalt der Brücke Windgesheide, neue Bushaltestellen am Brückerfeld und am Jugendzentrum und Kreisverkehre für Trompete, Wallgraben, Peschecke, Flamerscheid und Herscheid auf der Agenda.
Die vorhandenen Gewerbeflächen halten die Genossen für ausreichend. Sie wollen mehr Dienstleistungsbetriebe ansiedeln und den Einzelhandel zu einheitlichen Öffnungszeiten animieren.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige