Von Timm Gatter, 07.08.09, 19:01h
„Auf eine solche Plattform haben wir lange gewartet“, sagt Peter Mihm. Und: „Die Möglichkeit sich in einem regional übersichtlichen Rahmen auszutauschen und gegenseitig Empfehlungen auszusprechen, ist ideal.“ Auf wirtschaftlich gesunde Mitgliedsunternehmen legt Markus Bosdorf größten Wert: „Firmen, denen das Wasser bis zum Hals steht, haben bei uns keine Chance.“ Das Konzept sei auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Das Besondere an dem Netzwerk ist laut Bosdorf die Aufnahmebegrenzung von nur einem Mitglied je Branche. Damit werden Konkurrenzen bei den „Empfehlungen“ vermieden.
Schlicht gesagt geht es dem „Frühstücks-Club“ also um Kontakte und Geschäfte über professionalisierte Mundpropaganda. Das kostet 150 Euro Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag von 700 Euro. „Gut angelegtes Geld“, findet Mihm. Einmal in der Woche ist Treffen. Immer um sieben Uhr, immer am selben Ort. Wer zweimal ohne Vertretung fehlt, fliegt raus. „Abflug“ war am Freitag um neun Uhr. Da waren die ersten Geschäfte gemacht und die Mittelständler und Freiberufler eilten in ihre Firmen. Nächsten Freitag sieht man sich wieder. Um sieben Uhr.
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