Eine Gartenlaube in Leichlingen stand in Flammen. (Bild: Berg)
Eine Gartenlaube in Leichlingen stand in Flammen. (Bild: Berg)
Leichlingen -
Es war zwar nur eine unbewohnte Gartenlaube, die am Samstagmorgen in der Leichlinger Kleingartenanlage in Hüttchen ausbrannte. Aber die Löscharbeiten weiteten sich in der Nacht zu einem Großeinsatz aus: Weil die Flammen unmittelbar neben den Bahngleisen aus dem lichterloh brennenden Gartenhaus schlugen, musste der Zugverkehr gestoppt werden. Einsatzleiter Ronald Hillbrenner verständigte den Notfallmanager der Bundesbahn und veranlasste die Sperrung der Intercity-Strecke zwischen Solingen und Opladen. Denn der Sog der Züge hätte den Funkenflug derart angefacht, dass für weitere Gebäude Brandgefahr bestanden hätte. Um 2.45 Uhr hatten Nachbarn den Notruf 112 gewählt, weil sie den Feuerschein am Himmel bemerkt hatten. Als der Löschzug I eintraf, brannte das 30 Quadratmeter große, massive Gartenhaus in voller Ausdehnung. Mit zwei Kettensägen mussten sich die Feuerwehrleute Zugang zu den mit der Wärmebildkamera ausgemachten Brandnestern verschaffen. Ein zweite Laube wurde beschädigt. 40 Feuerwehrleute und der Drehleiterwagen aus Burscheid waren bis zu sechs Stunden im Einsatz. Der Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unbekannt. (hgb)