Von Julia Lappert, 18.04.10, 16:28h, aktualisiert 18.04.10, 17:12h
„Die Initiative ist einfach toll und das Kinderfest ist super organisiert“, lobte Urbach die Arbeit der IBH. „Ein weiteres Ziel von uns war es, die Fußgängerzone samstags zu beleben“, sagte Bernhard Wolf. Das war mit dem Fest, das von der Bensberger Bank gesponsert wurde, gelungen. Viele Kinder vergnügten sich auf der Hüpfburg oder beim Kinderschminken, während sich die Erwachsenen die Stände anschauten. Neben der Jugendfeuerwehr, den Kindergärten oder den Abiturienten des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums waren rund 80 Kinder gekommen, um ihre Spielsachen auf dem Kinderflohmarkt zu verkaufen.
Wiebke (10) hatte vor sich auf einer Decke Bücher und Kinderkleidung ausgebreitet. „Ich habe schon 20 Euro eingenommen“, freute sich die Schülerin. Schwer gefallen sei es ihr nicht, sich von den Sachen zu trennen. Ihren Stand betrieb Wiebke zusammen mit ihrer Freundin Nina (10), die beide zur Stärkung mit Eis versorgte. Unter dem Motto „Naschen für den guten Zweck“ verkauften die Mütter Alexandra Burghardt und Diana Milicki selbst gebackenen Kuchen und Kindercocktails zugunsten der Integrativen Kindertagesstätte Giraffenbären.
Echtes Feuerwehrauto
„Mit dem Geld wollen wir den Fuhrpark des Kindergartens erneuern“, sagte Alexandra Burghardt. Die Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach-Bensberg hatte einen Feuerwehrwagen mitten in die Fußgängerzone gestellt. Die neugierigen Kinder durften in das Feuerwehrauto steigen und sich alles mal „in echt“ anschauen. Schwieriger, als in den Wagen zu klettern, war es an der nächsten Station der Jugendfeuerwehr. Mit einem Feuerwehrschlauch konnten die Kinder auf große Holzfiguren spritzen, bis diese nach hinten kippten.
Tobias Burgmer (10) ist erst seit einem Jahr bei der Bensberger Jugendfeuerwehr und half Merle Hohenschon (4), den Wasserschlauch zu halten. Wenig später hatte es das Mädchen geschafft und die Figur kippte nach hinten. „Das Fest ist richtig nett, die Kinder waren schon auf der Hüpfburg und wir haben an den Trödelständen etwas gekauft“, sagte Mutter Peggy Hohenschon.
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