Von Peter Goebelsmann, 23.04.10, 16:22h
Mit dieser außergewöhnlichen Aktion wollte die Wilhelm-Wagener-Schule auf ihre Raum- und Sanierungsnot aufmerksam machen. Mitarbeiter, Förderer und Eltern waren eingeladen, um die „Ziehung der Lottozahlen“ live im Fernsehen zu verfolgen. Mehrere Lottoscheine waren durch die Teilnehmer gestiftet worden. Mit dem Gewinn wollte man die seit Jahren benötigten Mittel erhalten, um eine Verbesserung der Raumsituation zu finanzieren.
„Die Stadt hat unsere Schule immer wieder mit Versprechungen hingehalten. Angesichts der Haushaltslage ist die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot im Lotto zu knacken, um ein vielfaches höher, als eine wirkliche Hilfe von der Stadt zu bekommen“, kritisiert Schulleiter Michael Hofmann. Allen Beteiligten war klar, dass es sich um eine symbolische Aktion handelt, denn die Gewinnwahrscheinlichkeit liegt immerhin bei eins zu 140 Millionen.
Nach der ersten kleinen Enttäuschung wurden sofort neue Überlegungen gestartet, wie man die Finanzsituation in Zukunft tatsächlich verbessern könne. Den jetzigen Lottogewinn von immerhin zehn Euro will man symbolisch an Bürgermeister Lutz Urbach überreichen. Er soll als Grundstein für neue Gespräche über die künftige Unterstützung der Wilhelm-Wagener-Schule dienen.
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