Rauch stieg aus dem brennenden Dachgeschoss des Hauses in Junkersholz auf. (Bild: Ralf Krieger)
Rauch stieg aus dem brennenden Dachgeschoss des Hauses in Junkersholz auf. (Bild: Ralf Krieger)
Leichlingen -
Auf 100.000 Euro schätzt die Feuerwehr den Sachschaden, der am Sonntagmorgen bei einem Dachstuhlbrand in Junkersholz entstanden ist. Zwei Wohnungen sind unbewohnbar. Vier Menschen konnten das Gebäude unversehrt verlassen. Sie wurden von einem Notfallseelsorger betreut. Die Ursache des Brandes, der sich durch das ganze Dachgeschoss gefressen hatte, ist noch nicht geklärt. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann am Fuß verletzt. Der Notruf traf kurz vor 8 Uhr ein. Da quoll bereits dichter schwarzer Rauch aus dem Dach. Einsatzleiter Horst Schmidtberg alarmierte alle vier Löschzüge und forderte auch den Rüstwagen, den die Leichlinger Feuerwehr nicht hat, und die Drehleiter aus Burscheid an. Drei Trupps drangen unter Atemschutz durch das Obergeschoss vor und mussten sich mit Kettensägen und Stemmwerkzeug aus dem Rüstwagen Zugang zu der abgehängten Decke, dem Flachdach und Dachgeschoss verschaffen.
Von außen wurden der Kamin gelöscht und über die Drehleiter Rauch- und Wärmeabzugslöcher ins Dach geschlagen. Ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Doppelhaus konnte vermieden werden. Eine Brandwache blieb bis 13 Uhr an der Einsatzstelle. (hgb)