Willi Külheim und seine Mitarbeiterin Fidan Inik bei der Produktion der WM-Würstchen mit der Gewürzmischung "Kameeldoring Boerewors". (Bild: RUN)
Willi Külheim und seine Mitarbeiterin Fidan Inik bei der Produktion der WM-Würstchen mit der Gewürzmischung "Kameeldoring Boerewors". (Bild: RUN)
Bergisch Gladbach -
Gewürzt mit einer original südafrikanischen Würzmischung von geheimer Zusammensetzung. Die Gäste im Schatten der Gnadenkirche haben Südafrika also nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch auf der Zunge. Auch diese Aktion ist eine Idee des rührigen Pfarrers Thomas Werner: Seine Schwester Annette brachte ihm im Frühjahr von einer Reise nach Kapstadt zwei Kilogramm der typischen Würzmischung mit, die dort für Würstchen verwendet wird. Weitere Pakete sind unterwegs, liegen jedoch noch beim Zoll. Über das Fußballtraining des Sohnes hatte Werner einen Kontakt zum Metzger Willi Külheim, und der war sofort willig, für Pfarrer Werner die Gewürzmischung auszuprobieren - allerdings lässt der Bergisch Gladbacher den Essig weg, der im Originalrezept dazugehört. Seine WM-Würstchen macht Külheim entweder aus einem Drittel Rind- und zwei Dritteln Schweinefleisch oder aber aus schierem Lammfleisch. Külheim: „Meine drei Gewürzlieferanten haben nicht herausbekommen, was das für eine Mischung ist. Aber sie passt toll zu meinem Fleisch von freilaufenden Schweinen und Rindern.“ (jer)