Von Malte Ewert, 25.07.10, 13:06h, aktualisiert 26.07.10, 15:05h
Die Einsatzkräfte aus Rhein-Berg hätten innerhalb einer Stunde 50 Schwerstverletzte versorgen müssen, so die Vorschrift. Dazu kam es glücklicherweise aber nicht, weil nach der Massenpanik im Tunnel am alten Duisburger Güterbahnhof am frühen Abend keine weiteren gravierende Zwischenfälle auftraten. So konnten die bergischen Retter gegen 2 Uhr in der Nacht wieder die Heimreise antreten.
„Die Alarmierung und der gesamte Einsatz unserer Mitarbeiter haben reibungslos geklappt“, sagte Weiden. „Ich bin sehr zufrieden, wenn man das in diesem Zusammenhang angesichts der fürchterlichen Ereignisse überhaupt sagen darf.“ Die Rhein-Berger waren mit ihrem Konvoi nicht auf eigene Faust nach Duisburg gefahren. Alle Kräfte aus der Region Köln wurden zunächst in Leverkusen zusammengezogen, bevor man sich in Richtung Norden in Marsch setzte.
Pressekonferenz: „Durchaus noch Bewegung möglich“
Bildergalerie: Loveparade: Tote bei Massenpanik
Bildergalerie: Loveparade: Stimmen zur Tragödie
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|