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Jugendfeuerwehr

Spaß, aber auch ernsthafte Aufgaben

Von Timm Gatter, 02.08.10, 09:14h, aktualisiert 02.08.10, 09:17h

Ausgelassen, aber auch mit ein bisschen Wehmut endete das Zeltlager von rund 40 Teilnehmern der Jugendfeuerwehren Leichlingen, Mecklar und Reilos.

Leichlinger Jugendfeuerwehr
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Die Fahrt im Drehleiterkorb hinauf auf 30 Meter Höhe zählte zu den bleibenden Eindrücken zum Biwak-Abschluss der Leichlinger Jugendfeuerwehr in Witzhelden. (Bild: Krieger)
Leichlinger Jugendfeuerwehr
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Die Fahrt im Drehleiterkorb hinauf auf 30 Meter Höhe zählte zu den bleibenden Eindrücken zum Biwak-Abschluss der Leichlinger Jugendfeuerwehr in Witzhelden. (Bild: Krieger)
Leichlingen - „Irgendwie ist jeder von uns in den vergangenen Tagen einmal im Swimmingpool gelandet“, sagte am Samstag die 16-jährige Teresa Gerst aus Mecklar mit Lachen. Und ihre gleichaltrige Freundin, Davina Höhn: „Wir wollen nicht nach Hause.“ Ausgelassen, aber auch mit ein bisschen Wehmut endete am Samstag das Zeltlager von rund 40 Teilnehmern der Jugendfeuerwehren Leichlingen, Mecklar und Reilos. Zu den beiden nordhessischen Gemeinden unterhalten die Blütenstädter eine Partnerschaft.

Vier kleinere Busse

Eine Woche lang erlebten die zumeist weiblichen Teilnehmer ein spannungsreiches Biwak auf dem Gelände des Löschzuges 4 (Witzhelden). Helle Mannschafts- und Versorgungszelte mit einem runden Swimmingpool in der Mitte sowie einem Grillplatz prägten das Bild der Hangwiese hinter der Wache. Auf dem Parkplatz standen die Woche über vier kleinere Mannschaftsbusse. Mit denen besuchten die in vier Gruppen eingeteilten Jugendlichen die Attendorner Tropfsteinhöhle, Schloss Burg, Splash-Bad in Kürten, Phantasialand und das Feuerwehr-Löschboot am Dormagener Rheinufer. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Ronald Hillbrenner, der mit weiteren Führungskräften zum Abschluss gekommen war: „Peter Czychun und sein Team haben das Biwak hervorragend vorbereitet und durchgeführt.“ Zum Finale gabs den „Besuch“ der Leichlinger Feuerwehr-Drehleiter. Aus 30 Metern Höhe genoss der mutige Nachwuchs die Aussicht übers Bergische. Großes Interesse rief ebenso der Rüstwagen aus Burscheid hervor. Während die Besatzung mit den Burscheidern Klaus Kopisch, Thomas Hildebrand und Michael Machill bis in den frühen Abend über Ausrüstung und Spezialwerkzeug informierten, demonstrierte die Kreisfeuerwehr in ihrem Einsatzleitwagen modernste Kommunikationstechnik. Dass zur Freizeitgestaltung mit Spiel und Spaß natürlich auch spezifische Feuerwehraufgaben geleistet werden müssen, verdeutlichte Pressesprecher Thomas Schmitz: „Unsere jungen Gäste nahmen begeistert die Möglichkeit war, bei uns die „NRW- Jugendflamme 1“ abzulegen - das ist in Hessen nicht möglich, weil jedes Bundesland seine eigenen Prüfungskriterien hat.“

Gedankenaustausch

Für den Burscheider Stadtbrandmeister Achim Lütz war das quirlige Treiben auf dem Gelände der befreundeten Leichlinger Wehr auch ein Anlass zum Gedankenaustausch mit Ronald Hillbrenner und seinen Kameraden. Vor allem die erst vor einem Jahr gegründete Jugendfeuergruppe der Zehn- bis Zwölfjährigen nötigte ihm Respekt ab: „Das ist wirklich beste Nachwuchsarbeit.“

Eine pfiffige Belohnung für die Veranstalter hatte Detlef Willems im Gepäck: Er überreichte Peter Czychon den ersten von 20 gesponserten Spezialrucksäcken für Einsätze zu Wasser und zu Land. Entdeckt hatte er sie auf der jüngsten „Interschutz-Messe“ in Leipzig. Irgendwie ist Witzhelden eben international.



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