ZeitungsanzeigenAbo | Mediadaten
Schriftgröße

Laientheater

Die Leiden des Herrn Doppelstein

Von Svenja Kemper, 04.11.10, 15:26h

Das Ensemble „Boulevard Bechen“ zeigt eine Komödie über einen arbeitsscheuen Simulanten. Die Premiere des Stücks ist am Freitag, 5. November um 19.30 Uhr in der Gaststätte Kalyva.

Boulevard Bechen
Bild vergrößern
Ganz schön verrückt geht es in der neuen Komödie des Ensembles "Boulevard Bechen" zu. (Bild: Nonnenbroich)
Boulevard Bechen
Bild verkleinern
Ganz schön verrückt geht es in der neuen Komödie des Ensembles "Boulevard Bechen" zu. (Bild: Nonnenbroich)
Kürten - Jeden Tag in Schlabber-T-Shirt, Trainingshose und Badelatschen auf der heimischen Couch herumlümmeln - was muss das für ein herrliches Leben sein! Jonas Doppelstein (Karl-Heinz Müller) möchte sich diesen Traum verwirklichen und nie wieder arbeiten gehen müssen. Einen Plan, wie er dieses Ziel erreichen kann, hat er auch schon: Er gibt vor, den Verstand verloren zu haben. Denn Verrückte, so denkt Doppelstein, sind im Berufsleben nicht mehr zu gebrauchen. Leider hat er die Rechnung ohne seine Ehefrau Chantal (Ruth Pofahl) sowie die Ärzte der Kurklinik „Rabenwald“ (Iris Gregor und Manfred Anders) gemacht. Die haben nämlich erhebliche Zweifel am Zustand des Patienten.

Mit der Komödie „Verrückte haben's auch nicht leicht“ von Bernd Spehling bringt das Laientheater „Boulevard Bechen“ heute, Freitag, 5. November, um 19.30 Uhr bereits sein 14. Stück auf die Bühne des Kalyva-Saals in Bechen. Dennoch ist die Begeisterung bei den Anhängern der Theatergruppe ungebrochen, wie Spielleiterin Gudrun Fuhrmann erklärt. „Die Karten für das diesjährige Stück waren extrem schnell verkauft.“ Eine weitere Vorstellung findet am Mittwoch, 10. November, um 19.30 Uhr statt. Fuhrmanns Erklärung für den großen Erfolg ist einfach: „Beinahe alle Schauspieler bringen inzwischen ihre eigene Fangemeinde mit.“

Einer dieser Schauspieler ist Tugrul Schmitz. Er spielt im Wechsel mit seinem Kollegen Oliver Schulte den Zivildienstleistenden „Sven Ungestüm“. Geplant war Schmitz' Auftritt als liebenswerter Chaot, der Patienten und Krankenhauspersonal stets auf Trab hält, nicht von Anfang an. „Tugrul musste die Rolle übernehmen, weil unsere Erstbesetzung nicht an allen Aufführungsterminen anwesend sein kann“, erklärt Fuhrmann. Er schlage sich aber sehr gut, lobt die Spielleiterin. „Und das, obwohl er weniger Zeit zum Lernen der Texte hatte als die übrigen Schauspieler.“

Diese offenbarten kurz vor der großen Premiere noch ein paar kleine Textpatzer. Manchmal lag auch eine Requisite nicht an ihrem Ort, oder ein Darsteller stürmte zu früh oder zu spät auf die Bühne. „Alles in allem bin ich aber zufrieden mit den Proben“, sagt Fuhrmann. Und selbst wenn bei der ersten Aufführung etwas daneben gehe, sei das nicht weiter tragisch. „Die Leute lachen besonders gern über Versprecher oder Ähnliches.“

Premiere: Freitag, 5. November, 19.30 Uhr, Gaststätte Kalyva, Kölner Straße 375, 51515 Kürten-Bechen. Karten für die Vorstellung am Mittwoch, 10. November, 19.30 Uhr. für zwölf Euro im Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Bechen. Der Erlös kommt wohltätigen Zwecken zu gute.



Den Kölner Stadt-Anzeiger im Abonnement erhalten JETZT BESTELLEN!
4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%.

Orte des Geschehens

große Karte

KARNEVAL


Anzeige


Anzeige







Neue Bildergalerien


Nachtaktiv


Service


Aktuelle Bildergalerien


Die Bilder der Woche 2012


Schulen im Kreis


Special


Special


rhein-berg-online.de auf Facebook

rhein-berg-online.de auf Facebook

Service


Das Rheinland als Region


Vögel in der Region


Serie


Kölner Stadt-Anzeiger auf dem iPad


Top-Links (Anzeige)


Serie


Spielkameraden


Extra


KSTA-Service


Dienste