Von Stephanie Peine, 10.03.11, 06:06h
Bürgermeister Lutz Urbach schlug in seiner Begrüßungsrede auch ernste Töne an, denn die Marie-Curie-Realschule ist Teil der umstrittenen Reformpläne zur Neuordnung der Bergisch-Gladbacher Schullandschaft. „Veränderungen bringen immer Unsicherheiten mit sich“, sagte Urbach mit Blick auf die Marie-Curie-Realschule, die im Mittelpunkt der Veränderungen stehe. Auch die Verpflichtung zur Integration von Behinderten, die ein Recht auf Unterricht an Regelschulen hätten, bringe neue Aufgaben. Welche Schule umgebaut, verlagert oder zusammengelegt werde, könne noch niemand sagen. „Aber“, so Urbach, „dass wir Schulen schließen, soweit sind wir in Bergisch Gladbach noch lange nicht.“
Die Diskussionen um Standort und Zukunft der Schule hatten in den vergangenen Wochen zur Verunsicherung vieler Schüler, Eltern und Lehrer geführt. Die Debatte just zur Zeit der Neuanmeldungen für das nächste Schuljahr war von vielen Schulen scharf kritisiert worden. Um die Wogen zu glätten, sah sich die Stadt nun gezwungen, 1017 Briefe an die künftigen Fünftklässler und ihre Eltern zu schicken. Tenor: Vor dem Jahr 2016 werde sich an den Schulstandorten nichts ändern, so dass die Kinder, die heute an Haupt- oder Realschulen angemeldet werden, dort auch in Ruhe ihre Schullaufbahn abschließen könnten.
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