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Palliativmedizin

Lebensperspektive für Schwerkranke

Erstellt 23.01.12, 14:56h

Die Palliativmedizin, in der Eberhard Klaschik hierzulande als Pionier gilt, wendet sich den unheilbar Kranken zu. "Sie greift nicht erst am Ende des Lebenswegs, sondern viel früher in der Symptomkontrolle. Sie kann Lebensperspektive geben", sagt Klaschik.

Er erzählt von einer jungen Frau mit einem unheilbaren Gehirntumor, die sich auf den Weg in die Schweiz gemacht hatte, um dort mit Sterbehilfe ihrem Leben ein Ende zu setzten. "Sie kam zurück und sagte, dass wir ihr mit der Palliativmedizin eine Perspektive eröffnet hätten", sagt Klaschik.

Die Deutsche Krebshilfe ebnete 1983 in Köln den Weg für die bundesweit erste Palliativstation. Aber wie die Krebshilfe erklärt, müssen noch weitere Versorgungsstrukturen in Deutschland geschaffen werden. Während in Großbritannien 50 Palliativbetten für jeweils eine Million Bürger üblich seien, gebe es in NRW derzeit nur sieben entsprechende Betten. (JAN)



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